Europäische Kunst 20 Jahre nach dem
Ende des eisernen Vorhangs
9. Juli 2009, 11.00 Uhr
Schloss Marquardt, Hauptstr. 14, 14476 Marquardt bei Potsdam
Als vor 20 Jahren die innereuropäische Grenze verschwand, kamen zwei Welten zueinander, deren Unterschiede bis heute sichtbar sind und deren Mentalitäten weiter leben. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Wirklichkeiten, ihre Möglichkeiten und ihre Veränderungen, ihre Herausforderungen stehen im Zentrum der Veranstaltung. Was bedeutet die Trennung ost- und westeuropäischer Kunst über Jahrzehnte für ihre gesellschaftliche Wahrnehmung und ihren Einfluss? Was war und ist die Rolle von Kunst in Osteuropa und ihr Verhältnis zur Politik vor und nach Fall des eisernen Vorhangs? Welche Möglichkeiten bieten sich der Kunst, demokratische Entwicklung zu befördern? KünstlerInnen und KuratorInnen, JournalistInnen und SchriftstellerInnen werden sich in Gesprächen der Theorie und Wirklichkeit von Demokratie und ihrer Zukunft in Europa nähern. Hiermit laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung Europäische Kunst 20 Jahre nach dem Ende des eisernen Vorhangs auf Schloss Marquardt ein.
Am 11. Juli 2009 wird auf Schloss Marquardt der XVI. Rohkunstbau zum Thema Atlantis eröffnet, an dem Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland und Osteuropa teilnehmen.
Programm
11.00 Uhr Begrüßung
Inka Thunecke, Geschäftsführerin
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Mark Gisbourne, Kurator Rohkunstbau
11.10 Uhr Kunst und Demokratie
Cornelia Schleime, Künstlerin, Deutschland
György Dalos, Schriftsteller und Historiker, Ungarn
Boris Buden, freier Journalist und Publizist, Österreich/Kroatien
Luchezar Boyadjiev, Künstler, Bulgarien
14.00 Uhr Pause
15.00 Uhr Impulse für eine neue Zeit
Iara Boubnova, Kuratorin und Kunstkritikerin,
Institute for Contemporary Art Sofia, Bulgarien
Juraj Carny, Galerist, Kurator und Kunstkritiker, Space projects | Residency lab | store, Slovakische Republik
Robert Barta, Tschechien/Deutschland, Künstler
Richard Fajnor, Künstler, Dozent im Bereich Multimedia Komposition, Tschechien
17:00 Uhr Ende
Die Veranstaltung und die Ausstellung sind Teil des europäischen Projektes ATLANTIS - Hidden Histories – New Identities – European Art 20 years after the Iron Curtain der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.